Europa - "Teil unseres Alltags und unserer gemeinsamen Zukunft"

13. Mai 2026

Europa konkret erlebbar machen – das war das Ziel der Veranstaltung zum Europatag, zu der die SPD-Abgeordneten MdL Nicole Bäumler, MdEP Maria Noichl und MdB Dr. Carolin Wagner nach Neustadt/WN eingeladen hatten.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Bedeutung die europäische Zusammenarbeit ganz konkret für die Menschen in der Region hat – etwa beim grenzüberschreitenden Arbeiten, im Schüler:innenaustausch oder im kulturellen Miteinander mit den tschechischen Nachbar:innen.

Nicole Bäumler betonte in ihrer Begrüßung die besondere Rolle der Oberpfalz als europäisch geprägte Region: „Gerade hier erleben wir ganz konkret, welchen Wert ein freies und geeintes Europa hat. Aus einer Region am Eisernen Vorhang ist ein Raum der Begegnung, Zusammenarbeit und gemeinsamen Chancen geworden.“

Auch die Europaabgeordnete Maria Noichl hob die Bedeutung der europäischen Einigung hervor. Europa sei nicht perfekt, so Noichl, „aber Europa bedeutet Frieden, Freiheit und Freundschaft mit unseren Nachbarländern.“ Diese Errungenschaften gelte es gegen diejenigen verteidigen, die heute wieder gesellschaftliche Spaltung und nationale Abschottung propagierten.

Auf dem Podium diskutierten dazu Kathrin Freier-Maldoner (Tandem – Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch), Gaby Laurich (Weidener Stadträtin und Gastmutter im deutsch-tschechischen Schüler:innenaustausch), Susanne Hauer (Oberpfälzer Kunstverein), Bernhard Lang (Agentur für Arbeit Weiden) und Martin Oswald (DGB-Jugend Oberpfalz). Dabei wurde aus ganz unterschiedlichen Perspektiven deutlich, welche Bedeutung persönliche Begegnungen, kultureller Austausch und ein offener Arbeitsmarkt für das Zusammenwachsen Europas haben.

Zum Abschluss betonte MdB Dr. Carolin Wagner, wie wichtig eine gute Verzahnung von Landes-, Bundes- und Europapolitik sei. „Als Bundestagsabgeordnete erlebe ich jeden Tag, wie eng politische Entscheidungen bei uns mit Europa verbunden sind. Umso wichtiger ist es, Europa als einen zentralen Teil unseres Alltags und unserer gemeinsamen Zukunft zu betrachten.“

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