MdL Nicole Bäumler bei Bürgermeister Hans Ram in Ensdorf: Ganztagsbetreuung und kommunale Finanzen im Fokus

22. September 2026

Bildung, Familienpolitik und die finanzielle Situation der Kommunen: Beim Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Nicole Bäumler in Ensdorf stand eine Vielzahl an Themen auf der Tagesordnung, die Bürgermeister Hans Ram aktuell beschäftigen. Er empfing die Abgeordnete im Rahmen ihrer Sommertour durch die Oberpfalz.

Bürgermeister Ram berichtete, dass zum Schuljahr 2025/2026 die Offene Ganztagsbetreuung für Schüler:innen der fünften bis neunten Klasse gestartet sei. Aktuell nehmen 25 Kinder und Jugendliche das Angebot wahr. Für die Gemeinde ist die Finanzierung allerdings eine Herausforderung: Die staatliche Förderung deckt nur rund 56 Prozent der tatsächlich entstandenen Baukosten ab.

„Ganztagsbildung darf nicht daran scheitern, dass eine Gemeinde die Kosten nicht stemmen kann“, betonte Bäumler. „Gerade für Mittelschüler:innen ist ein gutes Ganztagsangebot ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Dafür braucht es eine verlässliche und auskömmliche staatliche Finanzierung.“

Bürgermeister Ram sieht darüber hinaus bei der personellen Ausstattung der Mittelschulen Handlungsbedarf. „Mit der Forderung rennst du bei der SPD-Landtagsfraktion offene Türen ein“, unterstützte Bäumler. „Wir fordern schon lange einen Ausbau von multiprofessionellen Teams, um unsere Schüler:innen wirklich individuell fördern zu können. Dazu braucht es ausreichend Lehrkräfte, aber auch mehr Sozialpädagoginnen, Schulpsychologen, Erzieherinnen und Sprachförderkräfte – verbindlich an jeder Schule.“

Aber nicht nur im Schulbereich, auch darüber hinaus stellt Ensdorf die Weichen für die Zukunft, konnte Bürgermeister Hans Ram berichten. Aktuell bietet die Gemeinde ein vor Kurzem erschlossenes Baugebiet an, um junge Familien am Ort zu halten oder anzusiedeln. Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler lobte den breiten Ansatz: „Ensdorf baut an seiner Zukunft – mit einer guten und modernen Bildungslandschaft genauso wie mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur für Familien. Genau diese Mischung macht eine Gemeinde attraktiv und lebenswert.“

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